Buren

Buren ist das jüngste der vier Dörfer auf Ameland und hat knapp 700 Einwohner. Buren befindet sich in zentraler Lage auf der Insel und liegt von allen Dörfern am östlichsten. Noch weiter östlich befinden sich die bekannten Kooiduinen und 't Oerd. Het Oerd ist ein herrliches Naturgebiet, das die höchste Düne der Insel mit der Bezeichnung Oerblinkert aufweist. Am Fuße der Düne befindet sich eine Schutzhütte und auf der Düne findet man eine Informations- sowie eine Orientierungstafel. Noch weiter im Osten liegt das Naturgebiet De Hon. Dabei handelt es sich um eine Strandlandschaft, in der viele verschiedene Vogelarten leben und eine vielfältige Flora zu finden ist. 

Buren war ursprünglich das Dorf von Strandgut sammelnden Bauern. Das Leben dieser Bauern wird im Landwirtschafts- und Strandgutmuseum Swartwoude dargestellt. Die Bauern beschäftigten sich neben ihrer eigentlichen Tätigkeit auch mit dem Angeln, Jagen und dem Sammeln von Strandgut. Im Museum wird dies auf einem authentisch eingerichteten Bauernhof mit einer lebendigen Vorstellung über das Leben der Bauern um 1900 demonstriert. Zudem werden verschiedene gefundene Strandgüter ausgestellt. Buren bietet einige interessante Sehenswürdigkeiten wie den Kooiplaats und die Skulptur Rixt van het Oerd. Diese Ameländer Strandräuberin lebte von Schiffbrüchen und ließ Schiffe mithilfe von Leuchtfeuern an der Ameländer Küste stranden. Der Kooiplaats mit der Nassau-Entenkoje ist ebenfalls sehenswert. Bis 1930 waren die Entenkoje und das zugehörige Kooikershuis im Besitz der Familie Oranien-Nassau.

Buren hat zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Cafés und einen Supermarkt zu bieten. In westlicher Richtung erreicht man von Buren aus nach einem Kilometer das Dorf Nes, das größte Dorf der Insel.

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