Wellenbrecher im Meer

Wenn Sie schon mal einen Spaziergang am Zeeländischen Strand gemacht haben, sind sie Ihnen sicherlich aufgefallen: die für Zeeland typischen Holzpfähle im Wasser. Diese Wellenbrecher sind beinahe an allen Zeeländischen Stränden zu finden. Es sind Holzpfähle auf einem Damm von Steinen und Felsbrocken, die auch Pfahlköpfe genannt werden. Abhängig von den Gezeiten (Ebbe und Flut) stehen die Pfähle vollständig oder halb unter Wasser. In Zeeland beträgt der Tidehub bis zu 4 Meter.

Kommen Sie nicht in die Nähe der Holzpfähle

Sie können am besten nicht zu dicht an den Wellenbrechern schwimmen, denn Schwimmer werden meistens durch die Strömung zu den Pfählen getrieben. Wegen angewachsener Muscheln können die Pfähle sehr scharfe Kanten haben. Auch bei einem Spaziergang am Strand können Sie besser nicht über die Pfähle laufen oder klettern, da sie oftmals sehr glatt sind.

Sinn der Wellenbrecher

Wellenbrecher treffen Sie nicht nur in Zeeland an, sondern entlang der gesamten niederländischen Küste. Sie sind nicht für nichts gebaut, sondern Teil des Küstenschutzes der Niederlande. Außerdem regulieren sie die Wasserströmung entlang der Hafenzufahrten und schützen sie Schiffe gegen (zu) hohe Wellen.

Die meisten Wellenbrecher sind nicht zu sehen

In den Niederlanden werden Wellenbrecher aus Steinabfall am häufigsten verwendet. Diese Brecher liegen oftmals sehr tief unter der Wasseroberfläche und bestehen aus Stücken Steinabfall mit einer Schicht schwerer Felsbrocken darüber, die sogenannte “amour“-Schicht. Diese Wellenbrecher haben nicht viel Pflege nötig, da eventuell entstandene Löcher durch die absackende “amour“-Schicht von selber abdichtet werden.

 

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